Metallographie

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Metallographische Untersuchungsverfahren werden in der Qualitätssicherung und zur Schadensanalyse herangezogen. Dabei wird das Gefüge von Metallproben (eine Art metallische Kristallstruktur) durch Schleifen und riefenfreies Polieren der Oberfläche einer eingebetteten Metallprobe bei bis zu 1.000facher Vergrößerung mit dem Lichtmikroskop und/oder bis zu ca. 10.000facher Vergrößerung im Rasterelektronenmikroskop interpretiert. Eine bessere Kontrastierung der einzelnen Gefügebestandteile des Schliffs (Querschliffs) kann durch kurzzeitiges Anätzen erfolgen, dazu hat die ACL GmbH jede Menge Tricks auf Lager.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Ausmessen von Beschichtungsdicken und Korngrößen
  • Dicke von Härteschichten, Härteverläufe
  • Erkennen von Fehlstellen wie Einschlüsse (Lunker), Poren, Seigerungen und Überwalzungen
  • Beurteilung der Güte einer Wärmebehandlung
  • Verbindungsschichten wie Lötstellen oder Verschweißungen sind interpretierbar
  • Risse können sichtbar gemacht werden
  • Korrosionsangriffe wie zum Beispiel Entzinkung bei Messingproben oder Lochfraß bei Stählen sind erkennbar
  • Bruchverläufe können sichtbar gemacht werden
  • Vercrimpungen können beurteilt werden

Wir drehen gerne für Sie an der Vergrößerung des Rasterelektronenmikroskops, um auch noch so kleine Fehlstellen im Gefüge zu entdecken, wenn es nötig sein sollte. Oder wir sehen es aus unserer Erfahrung heraus der Probe schon von weitem an, was vermutlich los ist. Fehlt nur noch das Beweis-Photo? Kontaktieren Sie uns!

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