Schadensanalyse, Fehleranalysen und Schadensgutachten

Das Auftreten von Schäden an Werkzeugen, Bauteilen oder Komponenten in der Produktion oder am Produkt kostet gegebenenfalls mehrere Millionen Euro. Um diese Schäden am Produkt frühzeitig zu vermeiden, ist eine werkstofftechnische Schadensanalyse durch das ACL sinnvoll und kostensparend.
 
Die beispielsweise durch Korrosion, Verunreinigungen, Lufteinschlüsse beim Gießen oder Verschleiß auftretenden Schäden untersuchen wir durch eine systematische Beurteilung. Die Erkenntnisse helfen dabei zukünftige Schadenereignisse zu mildern oder ganz zu vermeiden.
 Schadensanalyse Bruch Bruchuntersuchung Aluminium
 
Das Ziel der Schadensanalyse ist die Ermittlung der Schadensursache 
 
Dabei sind oft Einflüsse aus der Produktion, Konstruktionsfehler, die zu einer nicht geplanten Belastung führen oder die Werkstoffzusammensetzung oder nicht vorhergesehene Beanspruchungen in der Anwendung die Ursache für den aufgetretenen Schaden.
 
Der Ablauf einer Schadensanalyse erfolgt nach der VDI Richtlinie 3822
 
Wir legen großen Wert auf die Nachvollziehbarkeit unseres Vorgehens und legen den Untersuchungsablauf nach der VDI Richtlinie 3822 fest. Die Verwendung definierter Begriffe und Vorgehensweise garantierten ein gutes Verständnis und Vergleichbarkeit mehrerer Schadensanalysen.
 
Zu einer instrumentellen Analyse verwenden wir u.a. folgende zerstörende aber auch zerstörungsfrei Methoden und Instrumente:
 
• Das Rasterelektronenmikroskop wird für folgende Fälle eingesetzt:
  o  Untersuchung von Bruchstellen 
  o  Ermitteln von Korrosionsgründen
  o  Untersuchung von Oberflächen, Partikeln, Rückständen und Beschichtungen – auch in Verbindung mit chemischen Analysen mit der EDX-Methode.
• Metallographische Untersuchungen durch Erstellung von Schliffen
• Analyse der Materialzusammensetzung durch chemische Verfahren wie die Spektralanalyse (ICP-OES).
• Mit Hilfe der Gaschromatographie-Massenspektrometrie trennen, identifizieren und quantifizieren wir Gemische von verdampfbaren Substanzen, um zum Beispiel flüchtige Bestandteile zu analysieren.
• Als Verfahren der Thermoanalyse kommen DSC und TGA zum Einsatz. Diese Verfahren ermöglichen die Ermittlung von thermischen Eigenschaften und Veränderungen der Werkstoffe (Schmelzen, Erstarren, Glasübergang, Zersetzung, Nachvernetzen) sowie die Untersuchung von Temperatureinflüssen für das Auftreten von Schäden.
 
Erstellung eines Schadensgutachten
 
In einem Abschlussbericht werden alle Teilschritte dokumentiert, die wir zur Ermittlung der Schadensursache ausgeführt haben. Weiter werden auf Wunsch Vorschläge zur Vermeidung künftiger Schäden aufgrund der ermittelten Schadensursache gegeben. 
 
Unser Expertenteam steht Ihnen gerne im Labor oder auch vor Ort zur Verfügung, um Ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung zu Schadensanalysen bei der Ursachenforschung zu helfen. Für jede Schadensuntersuchung erstellen wir Ihnen gerne im Vorfeld ein mögliches Untersuchungsszenario mit einem Kostenvolumen, das wir aufgrund unserer vielfältigen durchgeführten Schadensanalysen abschätzen können. 
 
 

Rufen Sie uns an - Wir erstellen Ihnen kurzfristig ein Angebot für die Schadensbegutachtung und Schadensanalyse. Telefon +49 (0) 7457 74 - 0

 

 

Tags: Schadensanalyse, Fehleranalyse, Schadensgutachten, Werkstoffanalyse

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