Lichtmikroskopie


Die Lichtmikroskopie ist eine sehr wichtige Methode zur Analyse von Schadensfällen.
Wir verwenden in unserem Hause unter anderem ein Stereomikroskop mit bis zu 45-facher Vergrößerung und einer hochauflösenden Digitalkamera. Damit ist es möglich feinste Partikel oder Schichten bis zu etwa 3-5 µm Größe zu betrachten.
 
Unter dem Stereomikroskop lassen sich viele Details erst erkennen. Dazu gehören zum Beispiel manche Spritzfehler beim Kunststoffgießen oder auch Einschlüsse in Kuststoffmaterialien, die mit bloßem Auge
nur sehr schwer auszumachen sind.

Vorteil des Stereomikroskop ist das stereoskopische Sehen des Objekts,  dadurch wird es möglich mit feinsten Werkzeugen Teile der Probe für diverse Analyseverfahren abzupräparieren.

Erfahrungsgemäß lassen sich nochTeilchen bis zu etwa 20 µm Größe von der Probe abnehmen.

Für die Vorbereitung rasterelektroskopischer Untersuchungen ist ein Stereomikroskop unabdingbar, man kann zum Beispiel
Brüche in Metallen und Kunststoffen im Lichtmikroskop soweit präparieren, dass sie im Rasterelektronenmikroskop gut untersucht werden können.

Die Probenvorbereitung für das Infrarotspektrometer mit Mikroskop ist ebenfalls ohne Lichtmikroskop nicht denkbar.
So können kleinste Filterrückstände noch aufgearbeitet werden, die Analyse am Infrarotmikroskop stellt dann eine gute Identifizierungsmöglichkeit dar.

Über die Digitalkamera lassen sich alle Arbeiten dokumentieren und in das zentrale Bildverarbeitungsprogramm übernehmen.

Die Kunden erhalten so einen guten optischen Überblick über Ihre Probe und die untersuchten Teilchen oder Partikel.

 

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