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Wir sind Ihr kompetenter Partner in Sachen Schadensanalytik.

Seit über 30 Jahren ist die ACL GmbH im Bereich der Schadensanalytik und Materialprüfung tätig und liefert Ihnen die analytische Lösung für Ihren Schadensfall.

Wir sind ein unabhängiges Auftragslabor mit breitem instrumentellem und methodischem Spektrum an chemischen und materialanalytischen Untersuchungen. Die ACL GmbH ist nach DIN EN ISO/IEC 17025: 2005 akkreditiert und zertifiziert. Wir garantieren Ihnen einen hohen Qualitätsstandard, der duch unsere Qualitätssicherung ständig geprüft und weiterentwickelt wird. Unsere Stärke liegt in der Beratung bei technischen und chemischen Schadensfällen und in der Entwicklung einer maßgeschneiderten analytischen Antwort.

 

Info

Bronze

Bronze


Legierungen mit einem Kupferanteil >60% und verschiedenen Hauptlegierungszusätzen (Sn, Zn, Pb, Al, Ni, ....), von denen Zink nicht überwiegen darf (CuZn-Legierungen siehe Messing), werden als Bronzen bezeichnet.

Diese werden je nach den Hauptlegierungsbestandteilen weiter unterschieden in Zinnbronze, Aluminiumbronze und Sonderbronzen (Pb, Ni, Mn-Bronzen).

Am weitverbreitetsten sind die Zinnbronzen, die ca. 83-98% Kupfer und ca. 2-15% Zinn enthalten, denen zur Härtung und Verbesserung der Gießbarkeit Zn, Pb und P zulegiert sind. Zinnbronzen werden wegen ihrer ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit (viel beständiger als Messing), hohen Härte und Festigkeit, sowie wegen ihrer großen Beständigkeit gegenüber mechanischem Verschleiß vielseitig verwendet. Zum Beispiel werden aus den Legierungen CuSn6/CuSn8 im harten Zustand bei Festigkeiten von 900N/mm2 und einer Vickershärte von ca. 180 HV Relaisfedern hergestellt. Hierbei kann auch die gute Lötbarkeit der Zinnbronzen ausgenutzt werden. Oder Guss-Zinnbronze erreicht mit 12-14% Zinn eine maximale Festigkeit bei hinreichender Zähigkeit für den Guss von Zahnrädern und mechanisch hochbeanspruchten Teilen.

Leider kommt es bei diesen hohen Materialbeanspruchungen immer wieder zu Ausfallerscheinungen, z.B. durch Gewaltbruch, der durch eine metallographische Untersuchung bei ACL nachgewiesen werden kann. Oder es wurde falsches Ausgangsmaterial eingesetzt, das nicht die erforderliche Festigkeit erreicht. Eine Materialanalyse bei uns mittels Atomemissionsspektroskopie verschafft Klarheit.

Zinnbronzen mit Zink- und Bleianteilen werden als Rotguss bezeichnet, der sich unter anderem wegen guter Gleiteigenschaften hervorragend für Lagerschalen eignet.

Bei der sogenannten Aluminiumbronze (bis 15% Al) erhöht sich die Härte und Zugfestigkeit mit steigendem Aluminiumgehalt erheblich, so dass sich gute Festigkeitseigenschaften (stahlähnlich) mit hoher Korrosionsbeständigkeit (auch gegen Meerwasser) verbinden lassen.

Daneben gibt es für spezielle Anwendungen weitere Sonderbronzen wie Bleibronzen, Manganbronzen oder Nickelbronzen (z.B. Neusilber).

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