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Wir sind Ihr kompetenter Partner in Sachen Schadensanalytik.

Seit über 30 Jahren ist die ACL GmbH im Bereich der Schadensanalytik und Materialprüfung tätig und liefert Ihnen die analytische Lösung für Ihren Schadensfall.

Wir sind ein unabhängiges Auftragslabor mit breitem instrumentellem und methodischem Spektrum an chemischen und materialanalytischen Untersuchungen. Die ACL GmbH ist nach DIN EN ISO/IEC 17025: 2005 akkreditiert und zertifiziert. Wir garantieren Ihnen einen hohen Qualitätsstandard, der duch unsere Qualitätssicherung ständig geprüft und weiterentwickelt wird. Unsere Stärke liegt in der Beratung bei technischen und chemischen Schadensfällen und in der Entwicklung einer maßgeschneiderten analytischen Antwort.

 

Info

Kondenswasserprüfklimate

Untitled document Kondenswasserprüfklimate nach DIN 50017 (Schwitzwassertest)

Der Schwitzwassertest ist ein Korrosionstest, der in verschiedenen Varianten durchgeführt wird. Besonders bekannt ist das Kondenswasserkonstantklima (KK) bei dem eine Probe in einem geschlossen Behälter bei einer Temperatur von 40°C betaut wird.

Im Probenraum steht in einer Bodenwanne Wasser, das entsprechend erwärmt wird und eine relative Luftfeuchte von etwa 100 % erzeugt.

Eine Variante ist das Kondenswasserwechselklima mit Wechsel von Luftfeuchte und Temperatur (KFW) dabei wird ein Zyklus (auch "Runde" genannt) von 24 Stunden gefahren. 8 Stunden des Zyklus wird die Probe wie beim Kondenswasser-Konstantklima bei 40°C betaut. Danach wird die Klimakammer geöffnet, und die Heizung abgestellt. Dadurch kann die Probe bei Raumbedingungen abtrocknen.

 

Salzsprühnebelprüfung nach DIN 50021

Die Salzsprühnebelprüfung wird eingesetzt für die Untersuchung von korrosionsgeschützten Bauteilen.

Die Prüfung wird so durchgeführt, dass in einer geschlossenen Prüfkammer eine wässrige Natriumchloridlösung mit einem Gehalt von 5% (50g/l) kontinuierlich versprüht wird. Die Temperatur im Prüfraum beträgt dabei 35°C. Es wird ständig frische Prüflösung verwendet, die Reste der Prüflösung werden kontinuierlich entsorgt.

Verschärfte Varianten des Tests werden dadurch erzeugt, dass man dem Kochsalz noch Essigsäure bzw. Kupferchlorid und Essigsäure zufügt.

Die Salzsprühnebelprüfung lässt auch kleine Unterschiede in der Qualität von Beschichtungen, seien sie nun metallischer oder organischer Art recht gut unterscheiden. Auch Kombinationen von Beschichtungen lassen sich so hervorragend prüfen. Besonders gefragt ist die Salznebelprüfung in der Automobilindustrie, sie kann aber auch mit grossem Erfolg in anderen Bereichen eingesetzt werden. Die Prüfzeiten liegen je nach Aufgabe im Bereich von 24 bis zu 1000 Stunden.

Beide Prüfungen sind hervorragend geeignet um Teile zu testen, die schwankender Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sein werden. Dies sind insbesondere Teile, die im Freien ihren Einsatzort haben und dadurch ständig Schwankungen der Luftfeuchte ausgesetzt sind und auch öfters betaut werden. Dies gilt also insbesondere für Gehäuse, Armaturen aber auch Beschlagteile, Schrauben und ähnliches.

Die Prüfung ist deutlich weniger aggressiv als die Salzsprühnebelprüfung nach DIN 50021, sie kann vorteilhaft dort eingesetzt werden, wo schwerer Korrosionsschutz nicht unbedingt erforderlich ist.

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PCB Polychlorierte Biphenyle

PCB Polychlorierte Biphenyle


In der Bundesrepublik gibt es einige Millionen Transformatoren und Kondensatoren, die mit Isolierölen gefüllt sind.

Ein ganz großer Teil dieser Geräte enthielt als Isolieröl PCB's (polychorierte Biphenyle). Diese ölartige Substanz wurde in der Vergangenheit sehr gerne als Isolieröl benutzt, da sie vor allem einen Vorteil gegenüber den anderen verwendeten Ölen besitzt: sie ist praktisch unbrennbar.

Aber so ist's nun mal im Leben: kein Vorteil ohne Nachteil. Sollte ein derartiger Transformator durch ein Feuer von außen sehr hoch erhitzt werden, dann können aus den PCB's die berüchtigten Dioxine entstehen. Deswegen hat der Gesetzgeber schon vor Jahren festgelegt, dass PCB's für diesen Einsatzzweck nicht mehr verwendet werden dürfen. Das heißt, alle Transformatoren müssen daraufhin untersucht werden, ob sie PCB's enthalten oder nicht.

Zwangsläufig geraten nun bei der Entsorgung von PCB's manche Menschen auf die schiefe Bahn und schütten ihren Abfall ins Altöl. Motorenöle und sonstige Altöle werden schon seit vielen Jahren in der Bundesrepublik wieder aufgearbeitet und enthalten nun seit neuestem, dank dieser unfreundlichen Menschen, PCB's. Dies führt dazu, dass auch eingesammeltes Altöl auf PCB's kontrolliert werden muss, um eine weitere Verbreitung des verseuchten Materials zu verhindern.

Die Mengen an PCB, die in Trafos noch toleriert werden, liegen laut Merkblatt "Entsorgung PCB-verunreinigter Transformatoren mit mineralölhaltiger oder synthetischer Kühlflüssigkeit" und nach DIN 51 527, Teil 1 sehr niedrig, nämlich bei <10mg/kg und beim DIN-Wert x 5 bei <50mg/kg und bei Altöl gelten noch sehr viel strengere Maßstäbe.

Die Gaschromatographie leistet hier erstaunliches: PCB's bestehen - eine weitere unangenehme Eigenschaft - aus etwa 200 verschiedenen Einzelsubstanzen. Man muss also diese Substanzen im Gaschromatographen auftrennen und quantitativ auswerten. Die erforderliche Selektivität und die hohe Nachweisempfindlichkeit lassen präzise Messungen in den geforderten Bereichen zu.

Allerdings ist die Auswertung derart komplizierter Spektren nicht ganz einfach. Dafür sind schon Mitarbeiter erforderlich, die seit vielen Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Fragen Sie uns. Die ACL GmbH berät Sie gerne.


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